Uber fährt weiter

Weiterhin Taxi auf Knopfdruck
Weiterhin Taxi auf Knopfdruck

Das deutsche Droschkengewerbe hat sich womöglich zu früh gefreut, als sie am vergangenen Mittwoch das Urteil des Landgerichts Frankfurt gegen den Taxi-Killer Uber gelesen haben. Der umstrittene Fahrdienstanbieter will weitermachen. Der Spiegel zitiert Uber-Deutschland-Manager Fabien Nestmann, der „aller Voraussicht nach“ Berufung einlegen und bis dahin auf jeden Fall weiterfahren will.

Das Urteil betrifft seiner Meinung nach ohnehin nur das Angebot Uber-Pop in München und Frankfurt. Die Uber-Ableger in Hamburg, Berlin und Düsseldorf seien gar nicht betroffen. Die Meldung, sein Unternehmen habe seine Expansion in Deutschland gestoppt, dementierte Nestmann: „Für uns ist klar: Wir werden Deutschland als Markt nicht aufgeben.“

Nach Ansicht des Gerichts verstößt das Geschäftsmodell von Uber gegen das Personenbeförderungsgesetz. Geklagt hatte Taxi Deutschland, eine Genossenschaft verschiedener deutscher Taxizentralen.

Auch in Frankreich bekommt Uber Ärger: Die Staatsanwaltschaft hat die Pariser Zentrale des US-Unternehmens am Dienstag laut France-Info durchsucht, gegen mehr als 250 Fahrer seien angeblich bereits Geldbußen verhängt worden. In Frankreich sei das Angebot Uber-Pop nicht zulässig.

Nach eigenen Angaben hat Uber in Deutschland derzeit mehr als 50.000 aktive Kunden und etwa 1600 Fahrer.

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